sábado, 26 de octubre de 2013

Soziales Netzwerk - Twitter hofft auf profitableren Börsengang - Süddeutsche.de

Im November geht Twitter an die Börse. Nun schraubt das Unternehmen seine Erwartung hoch - und will beim Gang mehr als eine Milliarde einnehmen. Wichtig ist für Twitter, sich vom chaotischen Börsenstart von Facebook abzugrenzen.

Twitter hofft auf mehr: Mit einer Milliarde Dollar Erlös hat der Kurznachrichtendienst bei seinem Börsengang im November bis vor kurzem noch kalkuliert. Im aktualisierten Börsenprospekt heißt es nun, Twitter rechne mit einem Erlös von 1,6 Milliarden Dollar.

Außerdem strebt das Unternehmen eine Bewertung an der Börse von knapp elf Milliarden Dollar an. Es ist der größte Börsengang eines Internet-Unternehmens seit Facebook im vergangenen Jahr.

Die Twitter-Aktien sollen zwischen 17 und 20 Dollar kosten. Bei dem Börsengang werden 70 Millionen Anteilsscheine angeboten, wie aus dem Prospekt hervorgeht. Zudem stehe bei starker Nachfrage eine Mehrzuteilungsoption von 10,5 Millionen Dividendenpapieren zur Verfügung. Der Börsengang wird für den 7. November erwartet. Einen Tag zuvor dürfte das 2006 gegründete Unternehmen den Ausgabepreis für die Aktien bekanntgeben. Die Twitter-Scheine sollen an der New Yorker Börse Nyse unter dem Kürzel "TWTR" gehandelt werden.

Damit will sich Twitter auch von Facebook abgrenzen. Das weltweit größte Online-Netzwerk hatte bei seinem Börsengang im im vergangenen Jahr die Nasdaq gewählt. Allerdings lief der Gang chaotisch: Wegen überlasteter Systeme wussten Zehntausende Anleger nicht, ob sie eine Aktie ge- oder verkauft hatten. Zwischenzeitlich büßte die Aktie die Hälfte ihres Wertes ein.

Auch Twitter hat Probleme: Das Unternehmen geht mit roten Zahlen an die Börse und muss - ähnlich wie damals Facebook - noch Zweifel an seinem Geschäftsmodell ausräumen. Werben kann der Kurznachrichtendienst mit deutlich steigenden Umsätzen. Facebook und Twitter verdienen Geld mit Werbung. Entscheidend ist dafür, wie viele Menschen regelmäßig die Dienste nutzen.

Zuletzt nutzten monatlich im Schnitt 231,7 Millionen Menschen den Nachrichtendienst, deutlich mehr als noch vor drei Monaten. Die Nutzer wählen sich vor allem mit ihren Smartphones und Tablet-Computern bei Twitter ein. Das Unternehmen kann immer mehr Geld damit verdienen, Werbung für mobile Geräte zu verkaufen. Inzwischen kommen 70 Prozent der Erlöse aus diesem Geschäft - vor drei Monaten waren es noch 65 Prozent.

Investoren wollen Gewinne sehen: Twitter muss Börsianer überzeugen - n-tv.de NACHRICHTEN

Wirtschaft

Die Wall Street fiebert dem Börsendebüt von Twitter entgegen. Doch das Management muss vorher die Zweifel an dem Geschäftsmodell ausräumen. Das wird nicht unbedingt einfach, denn das Unternehmen schreibt tiefrote Zahlen.

Twitter nähert sich der Börse. Zwischen 17 und 20 Dollar sollen die Aktien dabei kosten, das Unternehmen wird so mit bis zu rund 11 Milliarden Dollar bewertet. Und Investoren fragen sich nun: Ist Twitter das wirklich wert? Schließlich verliert die Internet-Plattform unter dem Strich Geld.

Das Management wird auf der in Kürze beginnenden Werbetour Interessenten deshalb vor allem erklären müssen, wie die täglich rund 500 Millionen Tweets dauerhaft in Gewinne umgemünzt werden können. Zunächst dürfte sich das Management mit Vertretern von Investmentbanken, danach mit Investoren treffen. Am 6. November dürfte Twitter dann den Preis bekanntgeben und wohl einen Tag später an der New Yorker Börse notiert sein.

Vor Twitter liegt viel Überzeugungsarbeit. Das Unternehmen erwirtschaftet zwar kräftig steigende Umsätze, weitet den Nettoverlust aber aus. In den ersten neun Monaten des Jahres verdoppelten sich die Erlöse auf 422 Millionen Dollar, während der Verlust unter dem Strich auf 134 Millionen Dollar stieg. Hinzu kommt, dass die Zahl der Nutzer nicht mehr so schnell wächst wie bisher. Problematisch ist auch, dass die Anzeigenpreise – Twitters wichtigste Einnahmequelle – sinken.

Die Medienwelt verändert sich

Im Jahre 2006 gegründet, ist Twitter aber eines der am schnellsten wachsenden Netzwerke im Internet. Nach eigenen Angaben hatte die Plattform Ende September weltweit 232 Millionen aktive Nutzer. Das waren knapp 14 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Anfangs noch gerne als Medium zum Austausch von Belanglosigkeiten belächelt, hat Twitter stark an politischer und gesellschaftlicher Relevanz gewonnen. Denn durch die Plattform können Nachrichten, Bilder und Videos ohne Zeitverzug einer quasi unbegrenzten Zahl von Menschen verfügbar gemacht werden. Twitter ist Teil einer Medienwelt, in der sich Informationen schneller ausbreiten als je zuvor.

Twitter verdient Geld vor allem mit Werbung im Nachrichtenstrom der Nutzer. Die Hoffnung ist, dass diese Anzeigen künftig deutlich mehr einbringen. Facebook ist dieses Kunststück gelungen. Das Netzwerk hatte beim eigenen Börsengang 16 Milliarden Dollar am Kapitalmarkt eingesammelt. Allerdings ist Facebook mit 1,1 Milliarden Mitgliedern auch deutlich größer als Twitter.

Facebook hat mittlerweile Zweifel an seinem Geschäftsmodell weitgehend ausgeräumt. Die Werbe-Einnahmen steigen, auch auf Smartphones und Tablets. Twitter muss die Skeptiker erst noch überzeugen, damit der Börsengang nicht zum Flop wird. Dazu würden schwarze Zahlen beitragen - oder zumindest die Aussicht auf Gewinne. Da Twitter und Facebook ihr Geld primär mit Werbung verdienen, ist es entscheidend, wie viele Menschen die Dienste regelmäßig nutzen. "Twitter ist ein großartiger Dienst und kann durchaus noch wachsen", sagt Analyst Dan Niles vom Hedgefonds AlphaOne Capital Partners. Das Unternehmen habe aber längst nicht das Umsatzpotenzial von Facebook.

Facebook misslingt Börsenstart

Lernen will Twitter aus den Problemen von Facebook beim Gang an die Börse im Mai 2012. Am ersten Handelstag hatte es massive technische Probleme an der elektronischen Börse Nasdaq gegeben. In den kommenden Wochen stürzte der Kurs der Facebook-Papiere immer weiter ab. Twitter will nun einen Bogen um die Nasdaq machen und geht - wie auch schon zahlreiche andere Technologieunternehmen - an die traditionsreiche New Yorker NYSE. Dort soll die Aktie unter dem Kürzel "TWTR" notiert werden.

Angesichts der von Facebook verpatzten Börsenstarts - die Aktie verlor zeitlich mehr als die Hälfte des Werts – setzt Twitter den Preisspanne auch niedriger an als bisher erwartet. Mit dem angestrebten Börsenwert von 11 Milliarden Dollar wäre Twitter aber immer noch dreimal so groß wie AOL, einem der Internetpioniere. Doch gegen Facebooks Marktkapitalisierung von mehr als 127 Milliarden Dollar mutet das fast bescheiden an.

Doch ist Twitter ein Geschäftsmodell, das sich irgendwann trägt? Bisher ist das Unternehmen nicht einmal in die Nähe schwarzer Zahlen gekommen. Die Börse folgt allerdings anderen Gesetzen. Hier werden Hoffnungen gehandelt, Erwartungen, Zukunftsprognosen. Das Hier und Jetzt zählt manchmal wenig.

Mobile Geräte im Fokus

Und so argumentieren einige Analysten, Twitter habe eine höhere Bewertung verdient. Schließlich wachse der Umsatz schnell und könne im kommenden Jahr die Marke von einer Milliarde Dollar überwinden. Außerdem sei der Nettoverlust von 134 Millionen Dollar in den ersten neun Monaten des Jahres vor allem den Ausgaben für Forschung und Entwicklung geschuldet. Sie lagen im selben Zeitraum bei 199 Millionen Dollar.

Das wecke allerdings hohe Erwartungen an die künftigen Gewinne, betonen anderen Analysten. Bisher sei davon allerdings nichts zu sehen. Doch Optimisten widersprechen und veweisen auf Facebook. Auch das Netzwerk habe lange Zeit Geld verloren – und plötzlich Gewinne erwirtschaftet.

Zudem setzte Twitter-Chef Dick Costolo schon früh auf mobile Geräte: Zwei Drittel der Werbeeinnahmen kommen bereits heute von Smartphones und Tablets. Facebook dagegen musste erst mit einer gewaltigen Anstrengung umsteuern: Zum Börsengang kam das Geld fast ausschließlich über die Website und damit über Abrufe vom PC herein. Das sorgte bei den Investoren für erhebliche Kopfschmerzen, denn die Nutzer zogen scharenweise auf mobile Geräte um.

Mit einer komplett überarbeiten App und neuen Werbeformen stiegen auch die Einnahmen bei den mobilen Geräten - und die Investoren kamen zurück. Heute steht die Facebook-Aktie gut ein Viertel höher als zum Börsengang im Mai vergangenen Jahres.

Quelle: n-tv.de

jueves, 24 de octubre de 2013

Umstrittene Entscheidung: Facebook löscht Enthauptungsvideo nun doch - Spiegel Online

Was denn nun? Erst am Dienstag machte die Meldung die Runde, Facebook erlaube wieder Fotos oder Videoclips mit gewaltttigen Inhalten. Dies unter der Einschrnkung, sie mssten der Verurteilung der gezeigten Vorgnge dienen. Nun wurde ein umstrittener Clip, der die Enthauptung einer Frau wohl in Mexiko zeigt, kurz nach seiner Zulassung wieder entfernt, wie "All Things D" berichtet.

Das Facebook-Management hatte zuvor ein erst im Mai verfgtes Verbot drastischer dokumentarischer Videos wieder aufgehoben. Bis jetzt war es Facebook-Mitgliedern verboten, Fotos oder Videos mit gewaltttigen Inhalten - wie zum Beispiel Enthauptungen - zu posten, unabhngig vom Zweck und von der Art ihrer Beitrge. Die Erlaubnis wurde damit gerechtfertigt, die Verurteilung von in Videos oder Fotos gezeigten gewaltttigen Aktionen sei Teil der Redefreiheit.

Die neuerliche Wende begrndeten die Netzwerkmacher mit negativen Nebeneffekten. "The Verge" zitiert aus einer Stellungnahme, in der es heit, der strittige Clip "verherrlicht Gewalt auf unanstndige und verantwortungslose Art". Zuvor habe es zur Rechtfertigung der Zulassung des Videos geheien: "Wrde das Video gefeiert oder zu darin gezeigten Handlungen aufgefordert, wre unsere Haltung eine andere."

Grundstzlich aber, so "The Verge" weiter, halte Facebook an seiner Zulassung von gewaltttigen Inhalten fest. Das gelte jedoch nur fr zum Zweck der Verurteilung hochgeladene Clips. Netzwerkmitglieder wrden nun in den Nutzungsbedingungen aufgefordert, dies "auf verantwortungsvolle Weise zu tun". Dabei solle sorgfltig berlegt werden, an welchen Leserkreis sich die entsprechende Nachricht wende und diesen auf die Art des Inhalts hinzuweisen. So knnte jeder Leser selbst entscheiden, ob er die Bilder oder Videos ansehen wolle.

Darberhinaus behlt sich Facebook vor, auch selbst zu "prfen, ob die Person, die den Inhalt geteilt hat, es verantwortungsvoll getan hat, indem sie beispielsweise das Video oder Bild mit einer Warnung versehen und ob sie es mit einem altersgerechten Publikum geteilt hat".

miércoles, 23 de octubre de 2013

Bilder-Verbot zurückgezogen: Auf Facebook darf wieder geköpft werden - FOCUS Online

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Nichts ging mehr: Facebook „down“- Netzwerk bricht weltweit zusammen - FOCUS Online

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Enthauptungs-Videos bei Facebook: Nippel: nein, Kopf ab: ja - Handelsblatt

In den vergangenen Wochen hatte ein Video für Aufsehen gesorgt, das unter dem Titel „Challenge: Anybody can watch this video??" (Herausforderung: Schafft jemand es, dieses Video anzuschauen?) hochgeladen wurde und zeigt, wie ein maskierter Mann eine Frau köpft. Gedreht wurde es vermutlich in Mexico. „Das ist furchtbar! Entfernt das Video", schrieben viele Nutzer. Doch Facebook gab zu Protokoll, dass es solche Videos in Zukunft erlauben werde. Eine Sprecherin sagte: „Facebook ist ein Ort, an dem Nutzer ihre Erfahrungen austauschen können, insbesondere wenn es sich um kontroverse Themen wie Völkerrechtsverletzungen, Terrorismus und andere Gewalttaten handelt."

Wer Enthauptungsvideos im Netz sucht, wird sie finden, sonderlich schwierig ist das nicht. Doch ist Facebook bislang nicht als Verbreitungsweg für Gewaltvideos bekannt. Kritik muss das Unternehmen auch wegen seiner Nutzungsregeln einstecken: Nutzer wundern sich, dass Bilder von stillenden Müttern entfernt wurden, weil dort eine Brust zu sehen war. Enthauptungen sollten aber erlaubt sein? So schreibt auch Nutzer Hendrik Menz an Facebook: „Eine Enthauptung ist Eurer Meinung nach also weniger schädlich für die Psyche des Menschen, als eine entblößte weibliche Brust. Wie soll man sich noch über irgendwas wundern, das aus diesem vormals erstrebenswerten Land kommt..."

Rheinland-Pfalz setzt Verbot durch: Lehrer-Schüler-Kontakt auf Facebook ist tabu - FOCUS Online

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