US-Wahl im Netz
Nie zuvor hat eine Wahl derart hohe Wellen im Internet geschlagen wie das diesjährige Rennen ums Weiße Haus. Ein Überblick.
Nur wenige Minuten nach der Entscheidung in der US-Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber Barack Obama das Ergebnis bei Twitter gefeiert.
Die Wahlen sind das bisher meistdiskutierte politische Ereignis in der sechsjährige Geschichte des Internet-Dienstes: Der Betreiber zählte am Dienstag mehr als 20 Millionen Äußerungen zum Rennen zwischen Obama und dem republikanischen Herausforderer Mitt Romney.
Noch vor den ersten Fernsehbildern veröffentlichte das Weiße Haus bei Flickr das erste Foto, auf dem zu sehen ist, wie Obama mit Vize-Präsident Joe Biden und deren Frauen den Wahlsieg feiern.
Laut einer Studie haben rund ein Viertel aller Wähler ihre Entscheidung in sozialen Netzwerken mitgeteilt. Außerdem wurde am Wahltag fotografiert, vor allem mit dem Dienst Instagram. Zu der Aktion hatte die New York Times aufgerufen. Eine Auswahl:
Das Problem: Eigentlich ist das Fotografieren von Wahlzetteln in mehreren US-Staaten verboten.
Außerdem gab es im Staat Pennsylvania Probleme mit den Wahlmaschinen. Bei einer blinkte hartnäckig der Name des republikanischem Kandidaten Mitt Romney auf, obwohl der Wähler auf Barack Obama drückte, wie ein mehr als zwei Millionen Mal angeklicktes Youtube-Video zeigt:
Die aktuellen Ergebnisse auf Karten interaktiv aufbereitet findet man etwa bei der New York Times, der Chicago Tribune, der Huffington Post und dem Guardian.
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